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Die EndlagerBrennstäbe und die Überreste die nach der Wiederaufbereitung
übrig bleiben, wurden bis heute auf verschiedene Weisen entsorgt.
In den 50er und 60er Jahren wurde ein Großteil des radioaktivem
Abfalls in Tonnen eingeschlossen und im Meer versenkt. Doch seit 1984 ist es
verboten radioaktive Abfälle im Meer zu versenken. Viele Stellen der
Weltmeere sind heute durch diese Abfälle bereits radioaktiv belastet. Heute
werden stillgelegte Salzstöcke für die Lagerung schwach- und
mittelradioaktiver Abfälle genutzt. Sie haben den Vorteil, daß sich
Steinsalz leicht verformt, so daß sich auftretende Spalten und
Hohlräume wieder schließen können. Außerdem ist die
Wahrscheinlichkeit sehr gering, daß dort Wasser eindringt, denn sonst
wäre das Salz ja bereits gelöst worden. Der Atommüll wird hier in
mehreren Etagen unter der Erde gelagert. In die oberen Etagen werden die schwach
radioaktiven Abfallfässer gestapelt und mit Salz bedeckt. In besonderen
Betonabschirmbehältern werden mittelradioaktive Abfälle in den unteren
Etagen des Salzstocks gelagert, welche von Menschen nicht mehr betreten werden
dürfen. Nach den heutigen Erkenntnissen geht keine unmittelbare Gefahr von
den in den Salzstollen gelagerten Abfällen aus.
Die ZwischenlagerAbgenutzte Brennelemente, die später den Wiederaufbereitungsanlagen
zugeführt werden sollen, müssen in sogenannten Zwischenlagern gelagert
werden. Das wohl bekannteste Brennelemente-Zwischenlager Gorleben wurde 1983
fertiggestellt. Erst 12 Jahre später wurde der erste Castor-Behälter
eingelagert. In Gorleben soll Atommüll aus deutschen Atomkraftwerken
für einige Jahrzehnte gelagert werden. Mit der atomrechtlichen Genehmigung
vom Juni 1995 ist ein Einlagerungszeitraum von 40 Jahren bewilligt worden.
Zwischengelagert werden radioaktive Brennelemente bis zu deren
Wiederaufbereitung oder bis zur direkten Endlagerung. Außerdem sollen in
Gorleben hochaktive Abfälle aus der Wiederaufbereitung in Form von
sogenannten HAW(high active waste)-Glaskokillen bis zu einer
möglichen Endlagerung zwischengelagert werden.
Das Zwischenlager-Kozept sieht vor, daß die Atomabfälle
während der gesamten Lagerzeit in den Transportbehältern
(zumeißt Castor-Behälter) verbleiben. Daher auch der Name
„Transportbehälterlager Gorleben“. Der sicherheitstechnische
Ansatz geht davon aus, daß die Behälter auch langfristig dicht
bleiben. Sowohl die bestrahlenden Brennelemente als auch die HAW-Glaskokillen
werden trocken in gasgefüllten Behältern aufbewahrt. Die
Wärmeabfuhr aus der Lagerhalle erfolgt mittels
Belüftungsöffnungen im unteren Teil der Wände und
Entlüftungsöffnungen im Dachbereich. Die Außenwände sind
zum unteren Bereich hin von 20cm Dicke auf 50 cm verstärkt, um eine
erhöhte Strahlenabschirmung zu erreichen. Eine Filterung der Abluft ist
nicht vorgesehen. Eine Be- oder Entladung bzw. eine Be- oder Verarbeitung der
Brennelemente oder der HAW-Glaskokillen soll in Gorleben nicht stattfinden. Im
Inneren der Lagerhalle werden die einzelnen Lagerbehälter einfach auf
bestimmte Plätze gestellt.
Das Betriebsgelände des Zwischenlagers Gorleben ist umgeben von einem
bis 5 Meter hohen Erdwall.
Gorleben erhielt vom Bundesamt für Strahlenschutz die Genehmigung,
maximal 3800 Tonnen Atommüll mit insgesamt maximal 2x1020 Bequerel
Radioaktivität und höchstens 16 Megawatt Wärmefreisetzung bis zum
31.12.2034 aufzubewahren. Diese Menge darf auf maximal 420 Stellplätzen in
verschiedenen Behältertypen gelagert werden.
Die Betreiber der Atomkraftwerke zahlen für jeden Stellplatz egal ob
genutzt oder leer 50000,-DM im Jahr.
Quellen:
Friedlich in die Katastrophe Holger Strohm
Der Atommüll-Report
Fischer-Hahn-Küpper-Sailer
Der Greenpeace-Report Jürgen Stellpflug
Microsoft-Encarta
Internet(z.B.http://www.greenpeace.de/)
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